Einbahnstraßenregelung für Fahrräder von Aachener Tor/Westpromenade bis Franziskanerplatz

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Mathissen,
 
die Fraktion der Bürgerpartei im Rat der Stadt Erkelenz stellt folgenden Antrag:
 
Die Verwaltung soll die Fahrerlaubnis für Fahrräder in entgegengesetzter Richtung der Einbahnstraße Aachener Straße, vom Franziskanerplatz bis hin zum Aachener Tor/Westpromenade mit sofortiger Wirkung aufheben. Des weiteren soll das absolute Halteverbot auf diesem Teilstück der Aachener Straße auch aufgehoben werden.

Begründung:
Mehrmals täglich kommt es zu gefährlichen Zwischenfällen mit Radfahrern, die entgegen der Fahrtrichtung aus der Aachener Straße kommen und Fahrzeugen, die den Kreuzungsbereich Westpromenade Aachener Tor befahren. Dies ist im erhöhten Maße bei Ortsunkundigen festzustellen, da diese mit einer solchen Regelung nicht rechnen. Dass es noch zu keinen schwereren Unfällen gekommen ist, grenzt nahezu an ein Wunder. Wir müssen uns hier unserer Pflicht, Unfälle zu verhüten, bewusst werden und dies über das Bequemlichkeitsdenken einer Minderzahl von Radfahrern setzen. Das im Zusammenhang mit der Erlaubnis der Fahrradfahrer, die Einbahnstraße Aachener Straße in entgegengesetzter Richtung zu befahren, erteilte „absolute Halteverbot“ ist untragbar, da sich in diesem Teilstück der Aachener Straße eine Vielzahl von Geschäften befinden, die täglich mittels LKW oder sonstiger Fahrzeuge beliefert werden. Täglich müssen Be-und Entladevorgänge getätigt werden, die rein rechtlich bei einem absoluten Halteverbot nicht erlaubt sind. Dieser Zustand ist für die Geschäftsleute untragbar und rechtlich auch bedenklich.
  
Erkelenz, den 21.06.2001

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